Das Haus der kleinen Forscher
Das Haus der kleinen Forscher ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. McKinsey, Siemens und die Dietmar Hopp Stiftung unterstützen den Verein seit dem Jahr 2007 und sorgen so für tolle Möglichkeiten im Bereich der Bildung von Kindern. Viele Kindertagesstätten sind an dieser Stiftung beteiligt und bilden ein tolles Netzwerk. Kindern wird so die Möglichkeit gegeben ihr Interesse schon sehr an Technik und der Naturwissenschaft zu beweisen.
Seit der Gründung gibt es sehr viele Programme für Erzieherinnen und auch Eltern, die dann die Kindertagesstätten so leiten dass den Kindern tolle Forschungsprojekte gezeigt werden an welchen sie überall aktiv eingebunden sind. Dabei ist das Ziel nicht irgendwelche Leistungen zu bringen, sondern den Kindern den täglichen Umgang mit Wissenschaft zu zeigen und sie selbst Dinge entdecken zu lassen. Die Programme selbst sind dabei sehr altersgerecht gestaltet und machen jede Menge Spaß. Kindertagesstätten soll so eine Plattform geschaffen werden für gemeinsame Forschungsprojekte.
Das Haus der kleinen Forscher hat mittlerweile einen Pool von mehr als 25.000 ausgebildeten Erzieherinnen die sich täglich auf diese Art und Weise mit ihren Kindern beschäftigen. In diesem Jahr wurden erneut 2 Millionen Euro aufgebracht um das Forschungsprojekt nicht nur auf Kindergartenebene sondern auch auf die Altersklasse der sechs bis zehn Jährigen zu übertragen.
Ein großer Erfolg im Juni diesen Jahres war auch der Tag der kleinen Forscher. Das Thema war Gesundheit und die Themengebiete Biologie, Chemie und Physik wurden ebenso behandelt wie die Mathematik. Die Veranstaltung in Berlin war der Vorreiter für viele andere Veranstaltungen in ganz Deutschland.
Bisher lief das Programm der kleinen Forscher sehr gut. Kinder und Eltern sind begeistert dass auf eine solch spielerische Art und Weise solch existenzielles Lernmaterial vermittelt werden kann.
Die Irrtümer zum Thema Sonnenschutz

Sonne und Sonnenschutz / kevindooley
In jedem Jahr und in jedem Jahr noch heißer, wie es scheint, bricht der Sommer wieder über uns herein. Der Sonnenschein lockt jeden nach draußen, doch auch die Irrtümer über den richtigen Schutz beim Sonnenbaden kehren jedes Jahr wieder zurück.
Die Sonne ist zwar äußerst wichtig für unser Immunsystem, die Bildung von Vitamin D und unser geamtes Wohlbefinden, doch darf auch der Sonnenschutz dabei nicht außer Acht gelassen werden. Und nicht alle klugen Tipps, die von Jahr zu Jahr weitergegeben werden, entsprechen auch der Wahrheit.
Das Nachcremen verlängert beispielsweise nicht, wie viele denken, auch die Zeit des Schutzes. Denn Sonnencreme hält nur für eine bestimmte Zeit. So kann der Schutz vor allem nach dem Baden zwar erneuert, jedoch nicht in die Länge gezogen werden. Ebenso unzutreffend ist der Glaube, bereits gebräunte Haut bräuchte keinen Sonnenschutz mehr. Solch eine Bräune bewirkt nur gewissen Schutz vor einer aggressiven UV-Strahlung und nimmt bei intensiver Einstrahlung ebenso Schäden davon. Diese werden allerdings meist erst viel später als vorzeitige Hautalterung oder Altersflecken auch für das Auge sichtbar. Selbstbräuner sind hierbei natürlich keineswegs als Schutz geeignet, da diese nur durch Verbinden mit Bestandteilen der menschlichen Oberhaut in der Hornschicht die Hautoberfläche braun färbt. Das ist ein rein kosmetischer Effekt und ändert absolut nichts an den Fähigkeiten der Haut.
Auch wer sich im Schatten sicher vor Sonnenbrand fühlt, kann böse Überraschungen erwarten. Von Sand, Wasser und Gebäuden können nämlich bis zu 85 Prozent der Strahlung reflektieren. Sonnenschirme und Wolken halten diese Intensität ebenfalls nicht vollständig ab. Deshalb können Menschen mit empfindlicher Haut nach einem Tag am Strand selbst wenn sie diesen unter einem Sonnenschirm verbracht haben, einen Sonnenbrand bekommen. Also auch im Schatten lässt es sich bräunen und dazu ist es noch schonender und gleichmäßiger. Doch während der Mittagszeit sollte es man den Südländern gleichmachen und sich eine Siesta gönnen, statt in der prallen Sonne umherzulaufen.
Überhaupt nicht schützend, sondern auch noch verstärkend auf die Sonne, wirkt Wasser. Selbst einen halben Meter unter Wasser kommen noch bis zu 60 Prozent der UVB- und 85 Prozent der UVA-Strahlen an. Dazu kommt noch, dass man gar nicht bemerkt, wie sie der Rücken rötet, solange die Haut durch das Wasser gekühlt wird. Um das zu verhindern, empfiehlt sich wasserfeste Sonnencreme, die zusätzlich auch die Haut vor Chlor- und Meerwasser schützt. Für Kinder sollte sogar entsprechende Schwimmkleidung mit UV-Schutz vorgesehen werden, denn nicht jede Kleidung schützt. Im Handel gibt es spezielle Kleidung mit einem Lichtschutzfaktor bis zu 40, imprägniert mit Lichtschutzsubstanzen. Manche UV-Strahlen dringen nämlich durch Textilien, besonders durch enge und leichte Hemden oder nasse Stoffe, hindurch. Damit die Haut unter einem dünnen hellen Bikini nicht beschädigt wird, sollte also auch diese Partien eingecremt werden. Der passende Kopfschutz darf natürlich auch nicht vergessen werden.
Beim eincremen ist zu beachten, dass Sunblocker in keinem Fall die Sonnenstrahlen völlig ausschalten können, sondern lediglich einen besonders hohen Lichtschutzfaktor bieten. Manche fühlen sich dabei sicher geschützt und vergessen das wichtige Erneuern des Schutzes. Ein derart hoher Lichtschutzfaktor verhindert dabei jedoch keinesfalls die Bräune, sondern macht das Bräunen nur schonender und sanfter. Statt sich mit zu geringem Lichtschutzfaktor die Haut zu verbrennen, sollte man sich damit lieber vor einem Sonnenbrand bewahren und dafür sichergehen, dass die Sommerbräune länger hält.
Doch schon bevor der Rücken krebsrot angelaufen ist, kann es gefährlich werden. Für einen Sonnenbrand sind zwar nur die starken UV-B-Strahlen verantwortlich, doch sorgen auch die schwächeren UV-A-Strahlen, die für die beliebte Sommerbräune zuständig sind, für Hautalterung und erhöhtes Krebsrisiko. Je länger man einer Bestrahlung ausgesetzt ist, desto höher sind die Risiken für bleibende Schäden. Auch Sonnenstiche, Kreislaufbeschwerden und Übelkeit können durch zu viel Hitze und Sonne ausgelöst werden.
Einige Sommerkinder leiden sogar an einer Sonnenallergie. Das kann von Arzneimitteln, Duftstoffen, Chlor, Salzwasser oder einfach von erblichen Veranlagungen herrühren, was bei empfindlichen Personen zu allergischen Reaktionen auf UV-A-Strahlen führt. Auch ölhaltige Sonnenschutzmittel können das bewirken und die sogenannte Akne aestivalis, auch Mallorca-Akne genannt, auslösen. Problematisch sind hierbei vor allem solche Produkte zum Sonnenschutz, die man in Cremes und Emulsionen findet, da Emulgatoren enthalten sein können, die allergische Reaktionen begünstigen. Länger als 24 Stunden können diese auf der Haut haften bleiben und dadurch auch später noch zu Reaktionen auf die Unverträglichkeit führen. Sie befinden sich ebenso in manchen Hautpflege- und After-Sun-Produkten. Hilfreich kann dabei somit beispielsweise ein Sonnen-Gel mit hohem Lichtschutzfaktor sein, fett- und emulgatorfrei.
Forschung: Neuer Marker könnte das Röntgen ablösen

Adenoviren TEM / Wikipedia
In New York wurde ein fluoreszierender Marker entwickelt, der einen Blick in den Körper ermöglicht- ganz ohne Skalpell oder Röntgen.
Bisher nur an Tieren getestet, macht der Marker erstmals innere Organe sichtbar ohne dafür andere Werkzeuge zu benutzen. Aus einem Bakterienprotein wurde diese Substanz von Forschern aus den USA entwickelt.
Mit Adenoviren wurden Markergene bei den Versuchen in Leberzellen von Mäusen eingesetzt. Angeregt durch Infrarotlicht, leuchteten die produzierten Proteine so stark, dass auch bei einem Ganzkörperscan die Leber sichtbar wurde.
Vorteil dabei ist, dass das Fluoreszieren im Gegensatz zu vielen anderen Markern, nicht vom roten Blutfarbstoff geschluckt wird. Ärzte könnten damit zum Beispiel das Wachsen eines Tumors ohne Invasionen überwachen, weshalb ein Durchbruch mit dem neu entwickelten Marker erwartet wird.
Das Protein hierbei ist stabil, nicht zellgiftig und effektiver hell als frühere Fluoreszensmarker. Ob oder wann dieser Marker auch an Menschen eingesetzt wird, ist allerdings noch unklar.
Die Flureszensmarker sind mittlerweile fester Bestandteil der Bioforschung. Die fluoreszierenden Proteine geben den Wissenschaftlern die Möglichkeit, die Aktivität von einzelnen Genen, aber auch den Zustand von Zellen oder Geweben zu überprüfen. Ursprünglich stammen sie aus Quallen oder Korallen. Nachteilig ist jedoch, dass der rote Blutfarbstoff die Lichtwellenlängen, die das fluoreszierende Licht auslösen, absorbieren. Das Licht des Markers wird auch geschluckt und so leuchten diese bisher zu schwach, um auch von außerhalb des Körpers ersichtlich zu sein.
Aus diesem Grund entwickelten die Forscher das Fluoreszenzprotein aus dem Bakterienpigment Phytochrom. Der nämlich kann Licht im Nah-Infrarot-Bereich sowohl absorbieren als auch emittieren. Bei den Versuchen an Leberzellen von Mäusen stellte sich heraus, dass das Nah-Infrarot fluoreszierende Protein nicht nur ein viel helleres Bild als die anderen Proteine erbrachte, sondern auch stabiler war. Weder Röntgenstrahlen noch radioaktive Kontrastmittel seien dadurch für die Abbildung von Gewebe und Organe mehr nötig.
Die Signifikanz der neuen Forschungen soll sich vor allem in der Anwendung für nicht-invasive Ganzkörper-Scanverfahren zeigen.
Das Fernstudium

Fernstudium, Quelle: The Doctr_flickr
Wer über ein Fernstudium nachdenkt, sollte sich über alle Vor- und Nachteile vorher informieren. Das Fernstudium ist zwar eine attraktive Alternative zum Präsenzstudium, hat jedoch seine Tücken.
Während des Fernstudiums muss man sich selbst ständig organisieren. Man wird in seiner Selbstdisziplin und Ausdauer täglich herausgefordert. Denn im Gegensatz zum Präsenzstudium erhält man keine Tipps seitens der Kommilitonen oder Professoren. Diejenigen, die zur Faulheit schon während ihres Abiturs neigten, sollten daher sich das doppelt so gut überlegen. Denn Motivation muss beim Fernstudium von einem selbst ausgehen. Auch die Wiederholung des Stoffs und das Bedenken der Prüfungstermine muss beibehalten werden. Dieses nimmt viel Zeit weg. Möchte man noch parallel dazu arbeiten, so bleibt kaum noch Zeit für Freunde und Familie.
Die Frage der Konkurrenz kann sowohl positiv als auch negativ ausgelegt werden. Denn von Konkurrenz kann man sich entweder stressen oder reizen lassen. Fehlende Konkurrenz allerdings hat den Vorteil, dass man alles in seinem eigenen Tempo ohne sofort verglichen und unter Druck gesetzt zu werden, erledigen kann. Auch der Lebensunterhalt kann einfach dazu verdient werden, während man studiert.
Was einen im Fernstudium sehr fordert, kann auch positiv für das spätere intensive Berufsleben mitgenommen werden. Denn Disziplin, Ausdauer, Organisationstalent und Strukturbildung sind auch später im Beruf vom großen Wert.
Ob das Fernstudium für einen geeignet ist, entscheidet sich von Fall zu Fall. Daher sollte man die individuelle Entscheidung mit abwägen der Vor- und Nachteile fällen.
Wer sich für ein Fernstudium entscheidet, sollte wissen, dass die Kosten viel höher liegen als bei einem herkömmlichen Studium. Die Kursgebühren sowie das Lernmaterial sind ebenfalls ein wenig höher als die normalen. Allerdings gibt es auch für das Fernstudium einige Förderungsmöglichkeiten, die von Seiten des Gesetzgebers als auch der Privatwirtschaft vorgesehen sind. Über diese sollte man sich im Vornherein informieren.
Ausländische Berufsabschlüsse

Zugewanderte Arbeiter, Quelle: Ceyhan Molla_flickr
Bedingt durch den demografischen Wandel kommt es in Deutschland schon jetzt zu einer Knappheit von qualifizierten Fachkräften in bestimmten Segmenten der Wirtschaft, aber insbesondere in den so genannten MINT-Berufen. Daher werden neben Maßnahmen, das innländische Potential an Arbeitskräften weiter zu vergrößern, auch die Möglichkeiten geschaffen und verbessert, ausländische Berufsabschlüsse auch hier in Deutschland anerkennen zu lassen, sodass qualifizierte Ausländer die Möglichkeit haben, auf dem deutschen Arbeitsmarkt aktiv zu werden.
Zahlreiche Deutsche und Zugewanderte haben im Ausland gute Qualifikationen und Abschlüssen erworben und sind so auf dem deutschen Arbeitsmarkt unverzichtbar. Bisher war es nicht möglich, dieses Potential hinreichend auszuschöpfen, da die bisherigen Regelungen zur Anerkennung vom Berufsabschlüssen im Ausland nicht hinreichend und einheitlich waren.
Dieses Problem soll nun das so genannte „Anerkennungsgesetz“ lesen. Diese Reform zielt konkret darauf, Anerkennungssuchenden und Arbeitgebern einen möglichst einheitlichen Bewerbungsmaßstab an die Hand zu geben. Dieses Gesetzespaket beinhaltet neben einem neuen Bundesgesetz, das sich Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz nennt, Anpassungen bezüglich der bisher bestehenden Regelungen zur Anerkennung von Berufsqualifikation, die sich auf bis dato 60 verschiedenen Gesetzen zusammensetzt.
Die Vorteile für Migrantinnen und Migranten, die diese Novellierung mit sich bringt, bestehen in erster Linie darin, dass von nun an ein Rechtsanspruch auf ein Bewertungsverfahren für die rund 350 nicht reglementierten Berufe besteht und so eine größere Transparenz für alle geschaffen wird. Darüber hinaus ist die Ausübung von Berufen, die bisher noch an die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit zu einem EU-Mitgliedsstaat geknöpft war, nun allen nach Deutschland zugezogenen grundsätzlich möglich. Ganz konkret bedeutet dies, dass so auch ein türkischer Arzt bei Nachweis der nötigen fachlichen Voraussetzungen eine Zulassung erhalten kann, was bisher selbst dann noch nicht möglich war, wenn dieser sein Studium in Deutschland abgeschlossen hatte.
Lebenslanges Lernen

Lebenlanges Lernen, Quelle: Skokie Public Library_flickr
In den Zeiten der Umstrukturierung des Arbeitsmarktes hört man eine Phrase immer öfter: lebenslanges Lernen. Klar ist, dass der Mensch nie aufhört, zu lernen, denn selbst trotz hohen Alters werden immer neue Erfahrungen gemacht, die im prozeduralen oder deklarativen Gedächtnis gespeichert werden. Was ist also das Besondere am lebenslangen Lernen und weshalb taucht der Begriff erst in den letzten Jahren verhäuft auf?
Klarer Grund: der immer höher werdende Altersschnitt der Deutschen. Um die Renten von Pensionierten weiterhin sichern zu können, bleibt dem Gesetzgeber nichts anderes übrig, als die Schwelle für den Renteneintritt zu erhöhen. Das bedeutet: längere Berufszeiten. Damit einher geht auch der ständige Kampf um Arbeitsplätze. Um auf dem nationalen sowie auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt Bestand zu haben, hilft nur eines: ständige Fortbildungen der eigenen Fähigkeiten, um neben bestens-gerüsteten Berufseinsteigern konkurrenzfähig zu bleiben. Wer einmal studiert und dann darauf spekuliert, sein Leben lang die gleiche Tätigkeit auszuüben, der wird schnell enttäuscht – und arbeitslos. Denn gerade auf Flexibilität kommt es heutzutage an. Mit lebenslangem Lernen ist daher eher die bewusst gesteuerte berufliche und private Entwicklung gemeint. Auch Selbstverwirklichung spielt dabei eine Rolle. So wird ein Volkshochschulkurs im Töpfern vielleicht nicht gerade jobförderlich sein, er trägt jedoch zur Entfaltung des eigenen Selbst bei.
Wer sich weiterbilden möchte, um fit für den Arbeitsmarkt zu bleiben, dem wird das häifig gefördert. Oftmals bieten Firmen kostenlose Schulungen ihrer Mitarbeiter an oder übernehmen die Spesen für Bildungsreisen. Selbst Sprachreisen werden von einigen Konzernen finanziert. Beim Arbeitgeber nachzufragen lohnt sich also fast immer. Auch, wer vielleicht nicht das Glück hat, bereits angestellt zu sein, kann sich weiterbilden. Die Jobcenter der Kommunen bieten oft Kurse für Computerprogramme oder Kommunikationstraining an. Das kann im späteren Beruf hilfreich sein und ist in jedem Fall ein Glanzpunkt in jeder Bewerbung.
Was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmermehr – diese Volksweisheit ist gründlich überholt!
Das duale Studium

Duales Studium, Quelle: quarksteilchen_flickr
13 Jahre (oder mittlerweile nur noch 12 Jahre) in der Schule gesessen und endlich das Abitur in der Tasche. Doch wie soll es weiter gehen? Eigentlich ist meistens klar, dass es an die Uni gehen soll. Doch das hat sich mittlerweile etwas verändert, sodass sich immer mehr Schulabgänger gegen ein Studium und für eine Ausbildung entscheiden um schneller festes Einkommen zu bekommen und somit unabhängig zu sein. Seit einiger Zeit gibt es nun einen Mittelweg, der eine gute Lösung darstellen soll.
Dabei handelt es sich um das duale Studium. Die Grundidee dahinter ist, dass der Abiturient sich für eine Uni einschreibt und parallel dazu einen Arbeitsvertrag bei Firma bekommt, die seinem Studiengang entspricht. So wird neben den theoretischen Vorlesungen und Seminaren nach der Uni noch praktische Erfahrung gesammelt und gearbeitet.
Der Vorteil dieses Bildungsweges ist auf jeden Fall die Tatsache, dass man nach 3 Jahren zwei Abschlüsse besitzt. Zum einen den akademischen und zum anderen den berufsqualifizierenden. Somit verkürzt sich die Ausbildungsdauer da man schon nach drei Jahren in einem Betrieb eingesetzt werden kann. Außerdem kann man sich in der Studienzeit schon einen Namen im Betrieb machen und kommt nicht mit fertiger Ausbildung als völlig Unbekannter zu einem Betrieb. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass man kein Geld für die Uni bezahlen muss. Meistens bezahlen die Betriebe die Kosten für die Universität oder aber vergüten die geleisteten Arbeitsstunden.
Natürlich gibt es auch Nachteile. Unter anderem beachten viele bei ihrer Wahl nicht, dass ein doppelter Abschluss natürlich auch doppelte Arbeit bedeutet. So müssen Studenten eines dualen Studiums nach der Uni noch in den Betrieb, was eine hohe Belastung und vor allem viel weniger Freizeit bedeutet. Auch die Auswahl dieser Studiengänge ist noch nicht so enorm, wobei man beachten muss, dass dieses Modell noch recht jung ist.
Zurzeit gibt es ungefähr 700 duale Studiengänge in Deutschland.
Braucht Deutschland eine Schulreform?

Schulreform, Foto: Wir wollen lernen_Flickr
Die Schule in Deutschland ist ein ständiges Thema. Seit dem miesen Abschneiden bei der PISA Studie, wird mit größer Kontinuität am deutschen Bildungssystem geschraubt.
Noch sind die Länder dabei die entscheidende Instanz. Und in ganz Deutschland gibt es 96 verschiedene Schulformen. Wäre es nicht angebracht ein vergleichbares Angebot von Nord- bis Süddeutschland zu schaffen?
Während Opposition und die FDP noch das Kooperationsverbot kritisieren, will die Bundes-CDU die Hauptschule abschaffen und in diesem Schritt Haupt- und Realschulen zu der sogenannten Oberschule zusammenlegen. Hier sollen im allgemeinen mittlere Bildungsabschlüsse angeboten werden, jedoch kein Abitur.
Die SPD und die Grünen befürworten diese Idee nicht, da so das Abitur für viele Schüler, besonders der Realschulen, eine größere Hürde bedeuteten würde. Sie möchten allen Schülern die Abitur-Option bieten.
Ob die Abschaffung der Bildungshoheit der Länder zu einem einheitlicheren Leistungsniveau in Deutschland führt, bleibt jedoch sehr umstritten. Auch wenn die Bundes-CDU die Abschaffung befürwortet, sieht der Bildungsexperte der NRW-CDU dieses Schritt eher kritisch. Für Thomas Sternberg liegt in einer Vereinheitlichung der Regelungen nicht der Königsweg zu einem einheitlichen Bildungsniveau.
Derzeit weiß niemand genau, wie weit die Abschlüsse in Deutschland zu vergleichen sind, obwohl die überall natürlich den gleichen Namen tragen. In allen Ländern unterscheiden sich Lehrpläne, Schulbücher und auch die Prüfungen.
Ob eine umfassende bundesweite Schulreform diesen Situation maßgeblich verändern würde, steht in den Sternen. Sie wäre in jedem Fall jedoch mit erheblichen Kosten verbunden.
Der SPD-Bildungsexperte Ernst Dieter Rossmann spricht sich ebenso wie die CDU für eine einheitliche Lösung aus: “Gut wäre, wir würden einen Schulkonsens finden, mit vergleichbaren Angeboten von Flensburg bis München.”
Die Baufinanzierung und ihre Irrtümer

Finanzierung, Quelle: Benjamin Klack / pixelio.de
Es gibt Fehler, die lassen sich nicht so leicht ausbügeln, wie andere. Fehler bei der Baufinanzierung gehören sicherlich zu dieser Gruppe. Deshalb soll an dieser Stelle mit ein paar weit verbreiteten Irrtümern aufgeräumt werden:
Irrtum Nummer eins: Die Immobilienfinanzierung funktioniert auch ohne Eigenkapital. Falsch. Grund: Der Zinsaufschlag.
Irrtum Nummer zwei: Die finanzielle Belastung wird mit den Jahren geringer. Falsch. Grund: Eventuell veränderte Zinsrahmen für das Anschlussdarlehen.
Irrtum Nummer drei: Das beste Darlehensangebot ist das mit dem niedrigsten Zinssatz. Falsch. Günstigster Anbieter ist der, bei dem die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung am niedrigsten ist, aber bei identischer monatlicher Rate.
Irrtum Nummer vier: Ein Prozent Tilgung ist genug. Falsch. Denn hier schrumpft die Restschuld verhältnismäßig langsam.
Irrtum Nummer fünf: Bausparen ist nur was für Spießer. Falsch. Denn das Baugeld ist später billiger als bei der Bank.
Irrtum Nummer sechs: Flexibel bleibt man nur mit kurzen Kreditlaufzeiten. Falsch. Nach zehn Jahren kann jeder Darlehensvertrag mit sechs Monaten Frist gekündigt werden – ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen ist.
Irrtum Nummer sieben: Auf Förderung vom Staat müssen Bauherren verzichten. Falsch.
Irrtum Nummer acht: Von der Hausbank werden Kunden am besten beraten. Falsch. Vergleichen lohnt sich immer.
Irrtum Nummer neun: Die Lebensversicherung ist das bessere Finanzierungsmodell. Falsch. Die Steuervorteile gelten nicht mehr unbedingt.
Irrtum Nummer zehn: Eigenkapital lässt sich leicht durch Eigenleistung ersetzen. Falsch. Es besteht die Gefahr der Selbstüberschätzung. Zudem fällt die Gewährleistung weg.
Wohnen in der Großstadt

Berlin, Quelle: Sylvia-S / pixelio.de
In der Großstadt wird gearbeitet; der Berufsverkehr fährt morgens in und nachmittags aus der Stadt. Typisch ist, dass viele junge Menschen oder Alteingesessene in der City wohnen, aber Familien oder etwas betuchtere Personen ziehen gern in umliegende Dörfer und Randgebiete, kaufen teure Villen oder wollen einfach das Landleben genießen. So zumindest war es in den vergangenen Jahren. Doch der Trend zeigt eine Wende.
Was früher kaum verkauft werden konnte, ist heute heiß begehrt. Weitläufige, luxuriöse Wohnungen im Stadtzentrum lassen die Wohnungspreise steigen. Anfangs war es kaum vorstellbar überhaupt eine Wohnung am Hamburger Hafen loszuwerden. Ringsherum liegen Schrottteile, was die Käufer verschreckte. Doch die Wohnungen, die 2005 am Sandtorkai entstanden, sind heute nur mit einem tiefen Griff in den Geldbeutel finanzierbar. Mittlerweile ist es das Luxusquartier HafenCity mit Quadratmeterpreisen, die um knapp das Vierfache gestiegen sind. Eine ganze Etage im Marco-Polo-Tower beispielsweise kostet gute zwei Millionen Euro. Besonders in München und Hamburg liegt die Preisspanne so hoch wie noch nie.
Die Menschen möchten besondere Wohnungen und sind auch bereit dafür mehr Geld auszugeben als noch vor 50 Jahren. Wände werden eingerissen, um mehr Bewegungsraum zu schaffen. Die Tendenz zu luxuriösen Immobilien in der Stadt steigt. Auch das kulturelle Leben zieht die Investoren an. Extravaganz ist gefragt, gerade in so einer Großstadt wie München. Unkonventionelle Grundrisse und exklusive Einrichtungen ziehen zahlfähige Kunden an. Diese werden auch gleich von Baubeginn an mit in die Planung einbezogen, individuelle Extrawünsche werden gern erfüllt. Ein sicherer Weg, um die Immobilien zu verkaufen.





