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21 Lutetia

© Andrea Danti - Fotolia.com

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Der Asteroid “21 Lutetia” gab Astronomen, aufgrund seiner geringen Größe, die von üblichen Asteroiden abweicht, lange Rätsel auf. Nun ist die Forschung diesem Rätsel ein Stück näher gekommen. 

Die europäische Sonde Rosetta landete im Jahre 2010 auf dem “21 Lutetia”, der im Trümmergürtel zwischen Mars und Jupiter liegt.  Diese Forschungssonde machte es möglich die genauen Maße des Asteroiden zu bestimmen. Nach Berechnungen der Forschungsgruppe um Holger Sierks vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist Lutetia  121 Kilometer lang, 101 Kilometer hoch und 75 Kilometer breit. 

Den Forscher gelang es auch die Masse Lutetias zu bestimmen. Sie kamen auf ein Gewicht von 1,7 Milliarden Megatonnen mit einer Dichte von 3,4 Tonnen pro Kubikmeter. Diese Maße sind ungewöhnlich für einen Asteoriden. Ein solcher besteht aus eine Ansammlung lockerem Gesteins, dass sich über Jahrmillionen zusammengeballt hat, von ständigen Kollisionen begleitet wurde und sich damit stetig neu arrangiert. Dies alles führt in der Regel zu einer geringen Dichte. Da die Dichte von Lutetia aber ungewöhnlich hoch ist, stand die Forschungswelt zunächst vor einem Rätsel. 

Die einzige wissenschaftliche Erklärung für dieses ungewöhnliche Phänomen muss eine andere Zusammensetzung im Gesamten sein. Forscher des amerikanischen Massachussets Institute of Technology (MIT) gehen deshalb davon aus, dass Lutetia einen geschmolzenen Inneren Kern behinhaltet. Die Oberfläche des Asteroiden ist von eisigen Temperaturen geprägt (Maximal -28,15 Grad Celsius).

Weiter gehen die Forscher davon aus, dass es sich bei Lutetia eher um den Vorläufer eines Planeten, als um das Bruchstück eines größeren Gesteinsbrockens handelt.  Der aussergewöhnliche Asteroid ist deshalb mehr als nur eine Ansammlung von galaktischen Steinen. Aus ihm will die Forschung nun wichtige Erkenntnisse über die frühe Phase von Planetenentstehung gewinnen. 

Forschung: Neuer Marker könnte das Röntgen ablösen

Adenoviren TEM / Wikipedia

In New York wurde ein fluoreszierender Marker entwickelt, der einen Blick in den Körper ermöglicht- ganz ohne Skalpell oder Röntgen.

Bisher nur an Tieren getestet, macht der Marker erstmals innere Organe sichtbar ohne dafür andere Werkzeuge zu benutzen. Aus einem Bakterienprotein wurde diese Substanz von Forschern aus den USA entwickelt.

Mit Adenoviren wurden Markergene bei den Versuchen in Leberzellen von Mäusen eingesetzt. Angeregt durch Infrarotlicht, leuchteten die produzierten Proteine so stark, dass auch bei einem Ganzkörperscan die Leber sichtbar wurde.

Vorteil dabei ist, dass das Fluoreszieren im Gegensatz zu vielen anderen Markern, nicht vom roten Blutfarbstoff geschluckt wird. Ärzte könnten damit zum Beispiel das Wachsen eines Tumors ohne Invasionen überwachen, weshalb ein Durchbruch mit dem neu entwickelten Marker erwartet wird.

Das Protein hierbei ist stabil, nicht zellgiftig und effektiver hell als frühere Fluoreszensmarker. Ob oder wann dieser Marker auch an Menschen eingesetzt wird, ist allerdings noch unklar.

Die Flureszensmarker sind mittlerweile fester Bestandteil der Bioforschung. Die fluoreszierenden Proteine geben den Wissenschaftlern die Möglichkeit, die Aktivität von einzelnen Genen, aber auch den Zustand von Zellen oder Geweben zu überprüfen. Ursprünglich stammen sie aus Quallen oder Korallen. Nachteilig ist jedoch, dass der rote Blutfarbstoff die Lichtwellenlängen, die das fluoreszierende Licht auslösen, absorbieren. Das Licht des Markers wird auch geschluckt und so leuchten diese bisher zu schwach, um auch von außerhalb des Körpers ersichtlich zu sein.

Aus diesem Grund entwickelten die Forscher das Fluoreszenzprotein aus dem Bakterienpigment Phytochrom. Der nämlich kann Licht im Nah-Infrarot-Bereich sowohl absorbieren als auch emittieren. Bei den Versuchen an Leberzellen von Mäusen stellte sich heraus, dass das Nah-Infrarot fluoreszierende Protein nicht nur ein viel helleres Bild als die anderen Proteine erbrachte, sondern auch stabiler war. Weder Röntgenstrahlen noch radioaktive Kontrastmittel seien dadurch für die Abbildung von Gewebe und Organe mehr nötig.

Die Signifikanz der neuen Forschungen soll sich vor allem in der Anwendung für nicht-invasive Ganzkörper-Scanverfahren zeigen.

Wohnen in der Großstadt

Berlin, Quelle: Sylvia-S / pixelio.de

In der Großstadt wird gearbeitet; der Berufsverkehr fährt morgens in und nachmittags aus der Stadt. Typisch ist, dass viele junge Menschen oder Alteingesessene in der City wohnen, aber Familien oder etwas betuchtere Personen ziehen gern in umliegende Dörfer und Randgebiete, kaufen teure Villen oder wollen einfach das Landleben genießen. So zumindest war es in den vergangenen Jahren. Doch der Trend zeigt eine Wende.

Was früher kaum verkauft werden konnte, ist heute heiß begehrt. Weitläufige, luxuriöse Wohnungen im Stadtzentrum lassen die Wohnungspreise steigen. Anfangs war es kaum vorstellbar überhaupt eine Wohnung am Hamburger Hafen loszuwerden. Ringsherum liegen Schrottteile, was die Käufer verschreckte. Doch die Wohnungen, die 2005 am Sandtorkai entstanden, sind heute nur mit einem tiefen Griff in den Geldbeutel finanzierbar. Mittlerweile ist es das Luxusquartier HafenCity mit Quadratmeterpreisen, die um knapp das Vierfache gestiegen sind. Eine ganze Etage im Marco-Polo-Tower beispielsweise kostet gute zwei Millionen Euro. Besonders in München und Hamburg liegt die Preisspanne so hoch wie noch nie.

Die Menschen möchten besondere Wohnungen und sind auch bereit dafür mehr Geld auszugeben als noch vor 50 Jahren. Wände werden eingerissen, um mehr Bewegungsraum zu schaffen. Die Tendenz zu luxuriösen Immobilien in der Stadt steigt. Auch das kulturelle Leben zieht die Investoren an. Extravaganz ist gefragt, gerade in so einer Großstadt wie München. Unkonventionelle Grundrisse und exklusive Einrichtungen ziehen zahlfähige Kunden an. Diese werden auch gleich von Baubeginn an mit in die Planung einbezogen, individuelle Extrawünsche werden gern erfüllt. Ein sicherer Weg, um die Immobilien zu verkaufen.

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