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Studium oder Ausbildung?
Nach dem Abitur stehen die meisten Absolventen zunächst einmal vor einer großen Entscheidung. Wie soll es weitergehn? Soll man eine Berufsausbildung beginnen und Geld verdienen? Studieren und zurück an den Schreibtisch? Oder mit dem so genannten “Dualen Ausbildungssystem”, bei dem das Studium in die Ausbildung integriert, beides kombinieren? Es gibt verschiedenste Möglichkeiten.
Wenn man sich für ein Studium entscheidet, kommt natürlich zwangsläufig die Frage auf was du man studieren soll. Deshalb muss man sich zunächst wirklich gut informieren Denn gerade heute ist es schwer sich zu entscheiden, da ständig neue, zum Teil extrem spezialisierte oder auch starkAber interdisziplinäre Studiengänge aus dem Boden sprießen. Aber auch wenn man eine Lehre beginnen will, sollte man sich zunächst genau informieren.
Bei der Entscheidung und der Informationsfindung helfen kann auch ein Besuch im Berufsinformationszentrum, kurz BIZ genannt, sowie in weiteren institutionellen Beratungseinrichtungen. Auch die Arbeitsagenturen bieten mit sogenannte Neigungsfindungs-Tests eine Möglichkeit mit der man kostenlos herausfinden kann, wofür man eher mehr und wofür man eher weniger geeignet ist. Aber auch die Gespräche mit Angehörigen oder Bekannten, die sich bereits im Studium oder Ausbildung befinden, können wichtige Informationen geben und so weiterhelfen.
Wichtig ist es in jedem Fall so früh wie möglich Praxiserfahrung zu sammeln. In einer Ausbildung passiert das ja meist automatisch mit dem erlernten Beruf aber auch im Studium sollte man versuchen die ersten praktischen Erfahrungen in einem Unternehmen oder Betrieb zu sammeln, zum Beispiel mit einem Praktikum oder Ferienjob. Auch das kann helfen sich weiter beruflich zu orientieren.
Das duale Studium

Duales Studium, Quelle: quarksteilchen_flickr
13 Jahre (oder mittlerweile nur noch 12 Jahre) in der Schule gesessen und endlich das Abitur in der Tasche. Doch wie soll es weiter gehen? Eigentlich ist meistens klar, dass es an die Uni gehen soll. Doch das hat sich mittlerweile etwas verändert, sodass sich immer mehr Schulabgänger gegen ein Studium und für eine Ausbildung entscheiden um schneller festes Einkommen zu bekommen und somit unabhängig zu sein. Seit einiger Zeit gibt es nun einen Mittelweg, der eine gute Lösung darstellen soll.
Dabei handelt es sich um das duale Studium. Die Grundidee dahinter ist, dass der Abiturient sich für eine Uni einschreibt und parallel dazu einen Arbeitsvertrag bei Firma bekommt, die seinem Studiengang entspricht. So wird neben den theoretischen Vorlesungen und Seminaren nach der Uni noch praktische Erfahrung gesammelt und gearbeitet.
Der Vorteil dieses Bildungsweges ist auf jeden Fall die Tatsache, dass man nach 3 Jahren zwei Abschlüsse besitzt. Zum einen den akademischen und zum anderen den berufsqualifizierenden. Somit verkürzt sich die Ausbildungsdauer da man schon nach drei Jahren in einem Betrieb eingesetzt werden kann. Außerdem kann man sich in der Studienzeit schon einen Namen im Betrieb machen und kommt nicht mit fertiger Ausbildung als völlig Unbekannter zu einem Betrieb. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass man kein Geld für die Uni bezahlen muss. Meistens bezahlen die Betriebe die Kosten für die Universität oder aber vergüten die geleisteten Arbeitsstunden.
Natürlich gibt es auch Nachteile. Unter anderem beachten viele bei ihrer Wahl nicht, dass ein doppelter Abschluss natürlich auch doppelte Arbeit bedeutet. So müssen Studenten eines dualen Studiums nach der Uni noch in den Betrieb, was eine hohe Belastung und vor allem viel weniger Freizeit bedeutet. Auch die Auswahl dieser Studiengänge ist noch nicht so enorm, wobei man beachten muss, dass dieses Modell noch recht jung ist.
Zurzeit gibt es ungefähr 700 duale Studiengänge in Deutschland.






